In den Tagen, in denen sich alle Akteure darauf vorbereiten, aufeinander einzuschlagen, fragen wir uns:
Ist es nicht ein Verbrechen und außerdem dumm, sich gegenseitig zu bedrohen
und damit die Gefahr einer Eskalation bis zum Krieg in Kauf zu nehmen, den vielleicht keiner will?
Ist es nicht ein Verbrechen, Massenvernichtungswaffen aufeinander zu richten, die unzählige Bürgerinnen und Bürger töten oder verstümmeln würden?
Ist es nicht ein Verbrechen, nur zum Schein zu verhandeln,
und in Wirklichkeit ein Regime stürzen zu wollen?
Ist es nicht ein Verbrechen, das Risiko eines großen Blutvergießens in Mittel- und Nahost einzugehen, um Wahlen anderswo gewinnen zu wollen?
Wäre es nicht möglich, statt dessen Vertrauen aufzubauen?
Wäre es nicht möglich, einen Nicht-Angriffspakt anzubieten?
Wäre es nicht möglich, die Sanktionen aufzuheben, damit die iranischen Menschen besser leben können und um Feindbilder abzubauen?
Wäre es nicht möglich, um Verzeihung zu bitten, für frühere Putsche von aussen, grausame Unterdrückung durch terroristische Geheimdienste und einen achtjährigen Krieg gegen den Iran?
Wäre es nicht möglich, statt Kriegseskalation einen großen, dauerhaften Dialog im Mittleren- und Nahen Osten über Nicht-Bedrohung und Kooperation anzuregen und zu fördern?
Warum sollten die USA, Israel und EU-Europa das nicht können, sind denn diese Mächtigen friedenspolitisch nur Zwerge?
Andreas Buro ist Autor des Aachener Friedensmagazins aixpaix.de. Seine Beiträge sehen Sie hier
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