70 Jahre Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Gedenken reicht nicht – atomwaffenfrei.jetzt!

13.07.2015 – Die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich 2015 zum 70. Mal. Diese Jahrestage mahnen, alles uns Mögliche zu tun, damit solche Tragödien sich nicht wiederholen.

Deutschland gehört noch nicht zu den 159 Staaten, die sich in einer UN-Erklärung für die Ächtung des Einsatzes von Atomwaffen unter allen Umständen ausgesprochen haben. Ebenso wenig gehört Deutschland zu den 108 Staaten, die – mit Österreich als Vorreiter – einen völkerrechtlichen Verbotsvertrag vorantreiben wollen.

Es gibt nur eine Antwort auf die Gefahr einer Atombombenexplosion – egal aus welchen Gründen – und die daraus resultierenden katastrophalen humanitären Folgen: Atomwaffen dürfen unter keinen Umständen eingesetzt werden. Nur ein internationaler Verbotsvertrag für Atomwaffen hilft, weiteres Leid abzuwenden.

Wir erwarten von der Bundesregierung:

Schließen Sie sich dem von Österreich initiierten „Humanitarian Pledge“ an und unterstützen Sie damit den Prozess für Verbot und Vernichtung aller Atomwaffen weltweit! Unterstützen Sie im Rahmen der NATO und gegenüber allen Atomwaffenstaaten den Stopp der Modernisierung und treten Sie mit Nachdruck für den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland ein.

Wir unterstützen dazu alle Aktionen im Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe in vielen Städten in Deutschland und weltweit.

Eine gemeinsame Initiative des Projekts „Hiroshima und Nagasaki mahnen: unsere zukunft atomwaffenfrei“, des Pacemakers-Radmarathon und der DFG-VK.www.atomwaffenfrei.de, www.pace-makers.de, www.dfg-vk.de

Erstunterstützer: Roland Blach (Geschäftsführer DFG-VK Baden-Württemberg), Harald Fuchs (DFG-VK Köln), Philipp Ingenleuf (Netzwerk Friedenskooperative), Sima Kassaie, Angelika Matt-Heidecker (Oberbürgermeisterin Kirchheim/Teck), Klaus Pfisterer (Landessprecher DFG-VK Baden-Württemberg), Maurizio Ragnetti, Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des internationalen Versöhnungsbundes), Thomas Schwörer (DFG-VK Bundessprecher), Andreas Schwarz (MdL - stv. Fraktionsvorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion Baden-Württemberg), Otmar Steinbicker (Aachener Friedensmagazin aixpaix.de), Kathrin Vogler (MdB Die Linke), Sepp Vogler (Bürgermeister Ebersbach an der Fils), DFG-VK Mittelbaden, Friedensnetzwerk Balingen, Lebenshaus Schwäbische Alb


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